Zum grossen Fest des Schweizerischen Studentenvereins standen in Wil die Zeichen diesmal auf Sonnenschein - im Jahr 2000 trafen sich die mehreren Tausend Studierenden und Altherren mehrheitlich bei strömendem Regen! Die organisierende Corona Wilensis feierte heuer 150 Jahre GV Stadt Wil, denn das erste Zentralfest wurde 1860 durchgeführt. - Am Freitag (mit Delegiertenversammlung und Couleurball), Samstag (Festgottesdienst mit Requiem) und Sonntag (Frühschoppenkonzert und Umzug) sprachen die Mitglieder der rund 70 Verbindungen der Geselligkeit zu. Das eine oder andere Bier wurde auch zum Cortège durch die Stadt mitgetragen - sodass beim farbenfrohen Spaziergang nicht nur Verbindungsfahnen wehten. Entsprechend stand dann am Montag noch ein Katerbummel auf dem Programm: Wer noch Energie übrig hatte, begab sich auf den Weg zum Kloster Fischingen und lauschte dort dem Orgelkonzert von Marie-Louise Eberhard Huser.n
Heiden - Wer am vergangenen Wochenende im Dorf weilte, fühlte sich zurückversetzt in die Zeit des Biedermeier (1815-?1848). Den Auftakt zum fünften Biedermeierfest bildete die Ballnacht vom Freitag, an der die Damen und Herren ihre prächtigen Roben präsentierten. Am Handwerker-, Gewerbe- und Nostalgiemarkt vom Samstag war altes Handwerk und ein buntes Markttreiben mit Gauklern und Zauberern zu erleben. Züge von Rorschach nach Heiden und zurück fuhren wie anno dazumal mit Dampf. Eine Tanznacht für jedermann, ein musikalisch-literarischer Schubert-Abend leiteten über zum Sonntag. Der internationale Festumzug schloss das denkwürdige Festwochenende ab. Auch Petrus war ganz in biedermeierlicher Festlaune. Die vielen Besucher und Teilnehmer sind sich einig: das Biedermeierfest 2010 wird in die Annalen des Dorfes Heiden eingehen. (red)
Mainau - Der neue Staudengarten auf der Blumeninsel läuft nun im Spätsommer zur Höchstform auf! Kein Wunder, steht dieser Garten doch ganz im Zeichen der traditionell üppigen Mainauer Gartenpracht oder, wie die Fachleute es bezeichnen, des «New German Garden Style». Dieser besteht aus naturhaften Pflanzungen und ist durch eine entsprechende Auswahl von Gerüst- und Strukturbildnern wie Gräsern und Gehölzen mit Rindenschmuck auch im Herbst und Winter attraktiv. Das Staudenmeer umfasst rund 16?000 Pflanzen in 800 Sorten - eine Pracht, die Gräfin Bettina (ganz links) und ihren Bruder Graf Björn (ganz rechts) gemeinsam mit ihren Ehrengästen strahlen lässt. (red)
Ernetschwil - Der St.Galler Regierungsrat Josef Keller (CVP) hat auf Ende März 2011 seinen Rücktritt erklärt. Die SVP erhebt Anspruch auf diesen Sitz in der Regierung. Die SVP-Delegierten bestimmten den 50jährigen Altstätter Architekten Herbert Huser als Herausforderer für den CVP-Kandidaten Benedikt Würth, Stadtpräsident von Rapperswil-Jona. SVP-Kantonalpräsident Toni Thoma (links) gratuliert Herbert Huser zur Nomination. «Als wählerstärkste Partei im Kanton steht uns ein zweiter Sitz im Regierungsrat zu!», lautet die Begründung von Parteipräsident Thoma. (red)
Thundorf - Die Familie Aebi trifft ein schwerer Schicksalsschlag: Vater Peter liegt nach einem Autounfall im Wachkoma, und seine Frau Katharina neigt zu Depressionen. So weit die Ausgangslage des Films «Ruhestörung», den das Schweizer Fernsehen derzeit im Thurgau dreht. In den Hauptrollen stehen Charlotte Schwab (Katharina) sowie Martin Rapold (r.), Marie Leuenberger und Roland Bonjour (Geschwister Aebi) vor der Kamera. Sie sollen mit der Mutter entscheiden, ob man das Leben des Patienten verlängern soll. Doch welche Rolle spielt dabei Afrim (Palffy Tibor), der vermeintliche Finne, der sich, angeblich aus Furcht vor einer drohenden Abschiebung, im Pfarrhaus versteckt hat? Das erfahren die Zuschauer im kommenden Frühling auf SF?1. (red)
Frauenfeld - Seit dem 13. Jahrhundert thront es auf dem Sandsteinfelsen über der Murg, das Schloss Frauenfeld. Vor 50 Jahren wurden seine Räume für das Historische Museum Thurgau umgenutzt und öffentlich zugänglich gemacht. Mit Minnegesang, Spielen und Führungen wurde das Jubiläum am vergangenen Wochenende gebührend gefeiert. Museumsdirektor René Schiffmann (rechts) freut sich beim Betrachten der Ritterrüstung mit Regierungsrätin Monika Knill über den grossen Andrang: «Die vielen Besucher und das optimale Wetter sind ein richtiger Aufsteller.» Der gebürtige Basler ist
St.Gallen - Die Riklin-Brüder standen am vergangenen Freitag am Stand der GBS (Gewerbliche Berufs- und Weiterbildungsschule St.Gallen) an der OBA und stellten den neuen Lehrgang der dipl. Gestalterin und des dipl. Gestalters Höhere Fachschule für bildende Kunst vor. Die Künstlerzwillinge haben die GBS bei der Ausarbeitung des Bildungskonzeptes unterstützt und wollen mit der innovativen Schulstruktur neue Massstäbe setzen. Der Schulraum besteht aus einer Küche, welche auch gemeinschaftlicher Arbeits-, Atelier- und Diskussionsraum ist. Eine virtuelle Plattform und die aktive Teilnahme der Öffentlichkeit schaffen eine Begegnungsstätte zwischen Kunst- und Kulturschaffenden und den Studierenden. Unterstützt werden die Lernenden von einem Expertenteam und einem Kurator. Mit diesem Konzept kommen die Riklin-Brüder ihrer Vision vom Kunstwirt einen grossen Schritt näher. (rs)

Small Crime - Mikro eglima
Cinema Luna, Frauenfeld
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Kälbermarkt
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