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Ralf Schmitz


Bild zu Artikel: Ralf Schmitz

Komiker Ralf Schmitz ist mit seinem sechsten Bühnenprogramm unterwegs. Der 42-Jährige nimmt das Publikum mit auf eine ganz spezielle («Klassen»-) Fahrt – zurück in die Schulzeit mit verrückten Lehrern, Freistunden, schlechten Noten und ebenso schlecht belegten Pausenbroten.



Am Donnerstag, 23. März, tritt der Comedian mit seinem neuen Programm «Schmitzenklasse» in der Tonhalle St. Gallen auf.

Wie beginnen Sie den Tag?


Wenn der Wecker klingelt, geht’s los. Eine Tasse Tee, Online-Nachrichten, Duschen, raus.


Was haben Sie neulich zum ersten Mal ausprobiert?


Ich habe gerade zum ersten Mal einen neuen Mixer ausprobiert. Ist alles gut gegangen. Die Küche muss nur gestrichen werden. Nein, ein Scherz. Die Arbeitsplatte zu erneuern, reicht auch.


Ihr Seelentröster bei Kummer?


Waldluft, Musik und Freunde.


Was hat Ihre Mutter oder Ihr Vater früher immer zu Ihnen gesagt?


«Bleib dir immer treu!» und «Musst du immer alles mit den Fingern angucken?»


Welcher Film hat Ihr Leben beeinflusst?


Die Filme von Heinz Erhardt, Louis de Funès und Loriot haben mich sicherlich auf dem Weg zu meinem Traumberuf beeinflusst.


Was haben Sie immer in Ihrem Kühlschrank?


Guten Käse.


Was ist Ihr Lieblingsfluchwort?


***Piep*** und Trottel.


In welcher Epoche oder in welchem Jahrhundert hätten Sie gerne gelebt?


Am liebsten würde ich mal ins 23. Jahrhundert schnuppern. Dann hätte ich irre gerne im 14. Jahrhundert v. Chr. in Ägypten gelebt. Die Pharaonenkultur und vor allem Echnaton hätte ich gerne erlebt. Als Sklave vielleicht nicht so gern, wenn ich mir das auch noch aussuchen dürfte.


Welches Talent würden Sie gerne noch haben?


Ich würde so unglaublich gerne zeichnen können. Leider sieht alles, was ich zu Papier bringe, aus wie eine besoffene Giraffe.


Was sollte Ihnen dereinst nachgesagt werden?


Er war stets authentisch, menschlich nah, irre lustig und nicht doof.