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Stephan Sigg


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Stephan Sigg lebt und schreibt im Rheintal. Regelmässig veröffentlicht der 33jährige Theologe Bücher, die Jugendlichen Themen wie Gott, Glaube und Kirche in einer unterhaltsamen, verständlichen Sprache näherbringen. Anfang März erscheint «Nächtelang und meilenweit – Was Freundschaft ausmacht» im Tyrolia- Verlag.



Der Rheintaler Theologe und Autor veröffentlicht Anfang März sein neues Buch.

Wie beginnen Sie den Tag?


Meistens gegen 6 Uhr, mit Twitter-App- öffnen, damit ich auf dem laufenden bin, was passiert ist, während ich geschlafen habe.


Worauf freuen Sie sich?


Auf meine Lesungen und Workshops im März in Österreich. Ich bin gespannt, wie die neuen Texte und Ideen bei Jugendlichen und Erwachsenen ankommen.


Ihr Seelentröster bei Kummer?


Viel Schokolade essen und dabei jede Menge alte Musik-Videoclips auf YouTube ansehen.


Was hat Ihre Mutter früher immer zu Ihnen gesagt?


«Jetzt räum endlich dein Zimmer auf!»


Ihr Lieblingsfluchwort?


Habe ich keines, aber dafür häufig in schriftlicher Form: « :-(» 


Welches Buch hat Ihr Leben beeinflusst? 


«Wir Kinder aus Bullerbü» und andere Bücher von Astrid Lindgren: Sie haben meine Phantasie und Kreativität angekurbelt und die Lust geweckt, selber Geschichten zu erfinden und aufzuschreiben. Und später natürlich die Bibel – ohne sie hätte ich wohl nie Theologie studiert.


Welches Gemüse sollte verboten werden?


Ich bin da sehr tolerant: Jedes hat ein Recht, gegessen zu werden!


Welches Talent möchten Sie besitzen?


Das Talent, Ordnung zu halten – und dass nicht schon nach ein paar Stunden das ­Chaos wieder ausbricht.


In welcher Zeit hätten Sie gerne gelebt?


Als Zirkusdirektor in den 1920er-Jahren, der Blütezeit der Wanderzirkusse: jedes Jahr unterwegs durch die Dörfer und Städte mit einem neuem Programm, das Kinder und Erwachsene überrascht und in den Bann zieht. 


Was sollte Ihnen dereinst nachgesagt werden?


«Gibt es keine Zugabe?»