Powerfussball zum Verlieben
Ueli Daepp, Redaktor
Noch 270 Spielminuten, dann ist Saisonschluss. Der FC St. Gallen spielt zurzeit die glanzvollste Meisterschaft seit seinem Titelgewinn im Jahr 2000. Was die Mannschaft von Jeff Saibene seit letzten Sommer geleistet hat, ist einfach klasse! Powerfussball zum Verlieben.
Getreu dem Motto «Elf Freunde müsst ihr sein» stand da ein echtes Team auf dem Platz. Angeführt von Captain Philippe Montandon und Spielmacher Oscar Scarione glänzte diese Mannschaft sowohl fussballerisch als auch charakterlich. Da sind starke Kerle am Werk, die sichtlich Spass an ihrem Beruf haben, sich gegenseitig beflügeln, nicht abheben im Erfolg und Woche für Woche konstant starke Leistungen abliefern. Der FC St.Gallen hat gelernt zu siegen. Es regiert nicht mehr die Angst, ein Tor zu kriegen, die Angst zu versagen. Nein, schnörkellos rollen jetzt die Angriffswellen zum gegnerischen Tor. Bis das Runde im Eckigen und der Sieg in der Tasche ist. Zum Meistertitel wird es wohl nicht ganz reichen, da der FC Basel noch einen Tick stärker war. Aber den zweiten oder dritten Rang und einen Platz im Europacup hat der FCSG drei Spiele vor Saisonende auf sicher. Nächsten Sonntag, 26. Mai, trägt der FC Scarione, pardon, FC St.Gallen, sein zweitletztes und am darauffolgenden Mittwoch sein letztes Heimspiel der Saison aus. Die Gelegenheit, nochmals Powerfussball zum Verlieben zu geniessen!

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